Rheuma

Verringerung der Lebensqualität durch eingeschränkte Bewegung

Der Begriff Rheuma ist ein Sammelbegriff, der für unterschiedliche Krankheiten verwendet wird, die durch Bewegungseinschränkung, Schwellungen, Schmerzen und Entzündungen im Bewegungsapparat geprägt sind.


Ursachen:

Entzündlich, infektiös, autoimmun, metabolisch oder degenerativ

Besonders häufig sind hier entzündliche Gelenkserkrankungen, wie z.B.  Gelenksentzündungen v.a. an kleinen Gelenken, die Rheumatoide Arthritis, mit Schleimbeutelentzündungen als häufige Konsequenz aus einer RA. Aber auch die degenerativen Gelenksarthrosen, die aufgrund eines ungünstigen Säuremilieus entstehen.

Das naturheilkundliche Therapiekonzept für diese Erkrankungen basiert im Wesentlichen auf zwei diagnostischen Säulen, die sinnvoll miteinander zu kombinieren sind:


1) Konstitutionelle Situation:

Es gibt Konstitutionen, die neigen zur stärkeren Säureeinlagerung aufgrund einer möglichen Nierenschwäche über die ein Großteil der Säuren neben der Lunge und der Haut ausgeschieden wird.


2) Auslösende Faktoren: 

Die Auslöser sind vielfältig doch in vielen Fällen zeigt sich der Zustand des Darms als großes Problem, gefolgt von einer Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Erhöhter Stress,  erschöpfte Ausleitungsfunktionen, aber auch die Ernährung spielen eine ganz entscheidende Rolle.

Bei vielen Patienten finden wir anhand von Blutuntersuchungen unterschiedliche Unverträglichkeiten, die bei konsequenter Meidung zur Besserung führen. Das Immunsystem kann sich wieder beruhigen.

Einer der entscheidenden Faktoren bei nahezu allen rheumatischen Erkrankungen ist das Zurückhalten von Stoffwechsel-Endprodukten (Metaboliten) im Gewebe. Dies hat zur Folge, dass die Versorgung des Zwischenzellgewebes mit Nährstoffen blockiert wird, was zu degenerativen Prozessen, wie Arthrose, Bandscheibendegeneration und Bindegewebsinsuffizienz führen kann.

In der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde werden diese Metaboliten auch als ‚Schärfen‘ bezeichnet, die akut entzündliche Zustände mit den genannten Schmerzsyndromen aber auch Neuralgien nach sich ziehen.

Die meisten Metaboliten sind Säuren (z. B. Harnsäure). Deshalb ist der zentrale Aspekt bei der Behandlung sowohl der ‚gichtigen‘ Formen, als auch des Autoimmun-Rheumas, die Regulierung der Säureverhältnisse im Zwischenzellgewebe mit Reduktion der Säureproduktion bei gleichzeitiger Steigerung der Ausleitung über Lymphe, Leber, Haut und Niere.

Neben der Ursachensuche, der Ernährungsumstellung und Darmsanierung setze ich auf eine neuartige elektrophysikalische Schmerztherapie. Bei diesem werden wechselnde Frequenzen durch den gesamten Körper geleitet. Diese Art der Behandlung hat nichts mit der weitläufig bekannteren Elektrotherapie zu tun.

Der Patient spürt ein entspannendes, äußerst angenehmes Kribbeln und Pulsieren. Dadurch soll das Lymphsystem angeregt, die Ausleitung aktiviert und Muskeln, Bänder und Gelenke entlastet und damit Schmerzen reduziert werden. Parallel zur Behandlung werden auf den Patienten abgestimmte hochdosierte Vitalstoffe als Infusion, die das Immunsystem und das vegetative Nervensystem harmonisieren soll, verabreicht. Abgerundet werden die Behandlungen je nach Patient durch lokale traditionelle Ausleitungsverfahren.