Entgiftung / Amalgamsanierung 

Der Deutschlandfunk veröffentlichte am 03.10.2016 (siehe Quellenhinweis unten):

Medizin-Nobelpreis 2016

Der Müll muss weg

Der japanische Zellforscher Yoshinori Ohsumi wird für seine Forschung zum Prozess der sogenannten Autophagie in Zellen ausgezeichnet. Er hat dadurch das Recyclingsystem der kleinsten Funktionseinheit in unserem Körper verdeutlicht. Damit unsere Zellen überleben können, lautet die Devise: "Der Müll muss weg".

Um neue Energie zu gewinnen werden unbrauchbare Zellbestandteile, Viren u.s.w. selbst aufgefressen und wiederverwertet.  Sind jedoch zu viele Bestandteile in der Zelle, die sich nicht selbst „auffressen“ lassen, verstopft die Zelle… Die Energiegewinnung in den Mitochondrien reduziert sich mehr und mehr.

Schwermetalle, vor allem Aluminium und Amalgam sowie andere Umwelttoxine gilt es auszuleiten!

Amalgam setzt sich aus ca. 50% Quecksilber und anderen Elementen zusammen. Sind Amalgamfüllungen noch vorhanden, bildet das Quecksilber bereits ab einer Temperatur von ca. 26 Grad quecksilberhaltige Dämpfe, die nach Ansicht einiger Wissenschaftler ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellen können. So soll das Quecksilber ein erhöhtes Risiko für Störungen im Nervensystem und Gehirn darstellen. Wichtig ist es, Amalgam mit besonderer Vorsicht zu entfernen und im Anschluss auszuleiten.

Die Amalgamfüllungen sollten unter besonderen Schutzmaßnahmen ablaufen. Dazu gehören eine besondere Absaugtechnik, Kofferdam, Sauerstoffgabe, wassergekühlte Bohrung mit niedriger Drehzahl, Aushebeln der Füllungen um so wenig wie möglich bohren zu müssen, externe Sauerstoffabgabe und Spülung mit Metallbindern.

Wichtig zu wissen ist, dass die Amalgamentfernung aus den Zähnen ein wichtiger erster Schritt bedeutet, kein weiteres Zahn-Amalgam gelangt ab dem Zeitpunkt in Blutkreislauf und so zu den Organen – jedoch sollte im Anschluss gründlich Quecksilber und andere Schwermetalle ausgeleitet werden. Die Halbwertzeit der natürlichen Quecksilberausscheidung ohne Ausleitungsverfahren liegt bei durchschnittlich 20 Jahren. Die toxische Belastung, die also bis zur Amalgamentfernung bestand, bleibt noch lange im Körper bestehen.

Nicht nur Quecksilber sollte ausgeleitet werden. Wir sind mittlerweile starken Umweltgiften ausgesetzt: Chemikalien, Schwermetalle in Medikamenten, Lebensmittel, Düngebestandteile, Glyphosat aber auch Konservierungs- und Süßstoffe im Essen.

Irgendwann wird sich der menschliche Organismus in seiner Entgiftungsmöglichkeit sicherlich nach und nach anpassen können. Jedoch niemals in dieser Geschwindigkeit, in der wir immer neuen Belastungen ausgesetzt sind. 

Wissenschaftler bringen laufend neue Erkenntnisse darüber hervor, dass Belastungen mit Schadstoffen schwere chronische Erkrankungen auslösen können. Neben Diabetes, MS, Parkinson und Alzheimer auch Polyneuropathie, Hautprobleme, Infektanfälligkeit, Schwindel, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Angstzustände und Depressionen können Folge von Toxinen sein.

In meiner Praxis bieten wir gezielt und laborkontrolliert Entgiftungsbehandlungen an, wie z.B. Chelattherapie, bzw. Schwermetallausleitung an. Sie stellen u.a. eine wichtige Säule in der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. Heinrich Kremer dar.

Es gibt verschiedene Mittel und Wege eine Entgiftung zu gestalten. Zur Auswahl stehen orale und invasive Therapien.

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/medizin-nobelpreis-2016-der-muell-muss-weg.676.de.html?dram:article_id=367521