Ab- und Ausleitungstherapien – Die wichtigen Stützen der Entgiftungskur

Schon früh erkannte man bei Erscheinen von Krankheitssymptomen, dass der Körper nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Belastungen gegenüber zu reagieren. Grund dafür ist häufig eine gestörte Ausscheidung. Die Regulation funktioniert nicht mehr, sodass die Reinigung von anfallenden Stoffwechselabbauprodukten  nicht mehr in vollem Umfang möglich ist. Dies wiederum löst eine Kettenreaktion aus, die nicht von heut auf morgen sondern über Jahre hinweg unseren Körper belastet. Das viel zitierte „Faß“ läuft über.


Mögliche Anzeichen für eine Störung der körpereigenen Selbstregulierung können sein:

  • Ständige Erschöpfung
  • Unreine Haut
  • Muskelschmerzen
  • Hohe Infektanfälligkeit, hohe Entzündungsneigung
  • Starkes Schwitzen
  • Unangenehmer Körpergeruch
  • Allergische Erkrankungen
  • Chronische Gelenkschmerzen
  • Schlechte Wundheilung
  • Gereizte Augen, geschwollene Augenlider
  • Ständige Durchfälle/Verstopfung

Ableitungsverfahren

Ableitungsverfahren fördern die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten über die physiologischen Ausscheidungskanäle (Haut, Darm, Leber-Galle-System, Nieren) mit Hilfe von pflanzlichen und/oder homoöpathischen Arzneimitteln. Für die Ableitung auf die Haut werden folgende  mechanische Verfahren angewandt, wie z.B. Trockenes Schröpfen und Massagen.


Ausleitungsverfahren

Ausleitungsverfahren schaffen auf der Haut zusätzlich künstliche Ausscheidungsmöglichkeiten, in dem Kanäle nach außen geschaffen werden z.B. durch gezielte Perforation der obersten Hautschicht entweder im Bereich akuter Schmerzregionen oder Reflexzonen. Der Körper kann somit Schlacken entsorgen, die auf dem natürlichen Weg nicht mehr eliminiert werden können. Beispiele für Ausleitungsverfahren: Blutiges Schröpfen, Aderlass oder Baunscheidtverfahren.


Ergänzt werden Entgiftungsprozesse durch:

  • Phytotherapie
  • Homoöpathie und Spagyrik